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Hornhautdystrophie

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Hornhautdystrophie

Hierbei handelt es sich um eine primäre, erbliche Veränderung (Trübung) einer normal entwickelten und zuvor gesunden Hornhaut. Je nachdem welche Schichten der Hornhaut betroffen sind, werden unterschiedliche Erkrankungsformen unterschieden.

Epitheliale Hornhautdystrophie

Tritt als chronische Hornhauterosion in Verbindung mit einer (erblichen?) Basalmembrandystrophie bei der sog. Boxerkeratitis um das 7. Lebensjahr auf. Fragliche Stellung der Hornhautdystrophie des Shelties.

Stromale Hornhautdystrophie

Rassetypische Fettablagerungen mit typischem Perlmutterglanz (Cholesterolkristalle) im Hornhautstroma. Rezessesiv erblich beim Sibirischen Husky, vermutlich erblich beim Airdale Terrier und Samojeden Spitz, familiär gehäuft beim Afghanen, Collie, Cavalier King Charles Spaniel, English Toy Spaniel. Sonstige Rassen: Alaska Malamute, American Cocker Spaniel, Beagle, Bearded Collie, Bichon Frise, Deutschen Schäfer (CSK?), Golden Retriever, Greyhound, Lhasa Apso, Mastiff, Pointer, Sheltie, Weimaraner, Whippet und Zwergpinscher. Die Folgen für die Tiere sind abhängig von der Dichte und der Intensität der eingelagerten Kristalle.
Ob die Hornhautdystrophie des Shelties, die mit multifokalen, unregelmäßigen, epithelialen und subepithelialen Fetteinlagerungen in Verbindung mit rezidivierenden Erosionen und Facetten zwischen dem 1. und 6. Lebensjahr einhergeht, eine epitheliale oder stromale Dystrophieform darstellt oder es sich hierbei um ein entzündliches oder degeneratives Leiden handelt, ist noch unklar.


Fettige Hornhautdystrophie in den oberflächlichen Schichten des Hornhauteigengewebes (stromale Dystrophie)

Endotheliale Hornhautdystrophie

Die Dystrophie der Zellen des Korneaendothels verursacht Hornhautödem, das vom (temporalen) Zentrum zur Peripherie fortschreitet. Zumeist bei älteren Hunden ab dem 8. Lebensjahr. Gelegentlich sekundärer Epitheldefekt. Prädisponiert sind Basset, Boston Terrier, Chihuahua, Dackel, Deutscher Boxer, Drahthaar Foxterrier, Zwergpudel und Zwergschnauzer. Bisher keine wirksame Therapie. Bei kornealer Erblindung penetrierende Keratoplastik oder permanente 360° Bindehautplastik mit zentraler Öffnung.

 

 

 
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