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Nachtblindheit = Hemeralopie

    siehe Hemeralopie

  Netzhaut = Retina
    Die Netzhaut ist die eigentliche lichtempfindliche Struktur des Auges. Sie ist mit dem Film in einer Kamera zu vergleichen. In der Netzhaut werden die Lichtsignale in elektrische Impulse umgewandelt, die über Nervenfasern zum Sehnerv und von da zum Gehirn geleitet werden. Eine Schädigung der Netzhaut mit Absterben von Fotorezeptoren ist irreversibel.

  Netzhautabhebung = Ablatio retinae
    Die Netzhautabhebung ist die Abhebung der Retina von der Unterlage (retinales Pigmentepithel). Die Netzhaut liegt der Unterlage locker auf und ist nur im Bereich der Ora serrata am Ziliarkörper und am Sehnerven fest mit der Unterlage verbunden. Ursachen der Netzhautabhebung sind Flüssigkeitsansammlung zwischen Netzhaut und Unterlage, Zug auf die Netzhaut durch Glaskörperstränge oder ein Loch in der Netzhaut. Bei den Tieren ist die transudative Netzhautabhebung (Flüssigkeit unter der Retina) die weitaus häufigste. Hier spielt der Bluthochdruck eine große Rolle, aber auch Infektionen. Die Behandlung geschieht vor allem mit Medikamenten. Die chirurgische Therapie mittels Laser und Vitrektomie ist auch möglich.

  Netzhautatrophie
    siehe Retinaatrophie

  Netzhautdegeneration
    siehe Retinadegeneration

 

Netzhautdysplasie = Retinadysplasie

    siehe Retinadysplasie

  Nickhaut = drittes Augenlid
    Die Nickhaut ist eine Bindehautfalte im Bereich des nasalen Kanthus. Sie enthält einen stabilisierenden Knorpel (Blinzknorpel), Lymphfollikel und eine Tränendrüse. Diese Tränedrüse produziert ca. 30-40% der Tränenflüssigkeit. Die Nickhaut hat eine Art Scheibenwischerfunktion zur Verteilung der Tränen und stellt eine wichtige Abwehrstruktur am Auge dar.

  Nickhaut, umgeschlagene
= Blinzknorpeleversion/-inversion
    Durch einen ungleichmäßigen Wachstumsschub am Blinzknorpel kann eine Spannung entstehen, wodurch der Knorpel nach außen umschlägt, selten nach innen. In den meisten Fällen kann nur durch eine Entfernung der Umschlagstelle die natürliche Position der Nickhaut wieder erreicht werden. Bei manchen Rassen (Dogge) wird auf Grund der familiären Häufung eine Erblichkeit vermutet.

  Nickhautdrüsenhyperplasie und -vorfall
    Beim Vorfall der vergrößerten Nickhautdrüse erscheint diese im inneren Lidspaltenbereich. Die Ursache des Nickhautdrüsenvorfalles ist eine durch entzündliche Reize entstandene Vergrößerung (Hyperplasie) der Drüse in Verbindung mit einer rassebedingten Bindegewebsschwäche. Die Therapie erfolgt zumeist chirurgisch. Da die Drüse eine wichtige Tränendrüse ist, sollte sie nicht entfernt, sondern zurück verlagert und dort fixiert werden. Ein Entfernen der Nickhautdrüse kann zu einem trockenen Auge führen.

  Nyktalopie = Tagblindheit
    siehe Tagblindheit

 
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